| Artist | KING FEAR | |
| Title | s/t | |
| Homepage | KING FEAR | |
| Label | QUALITY STEEL RECORDS | |
| Leserbewertung | 3.50 von 10 Punkten (2 Bewertungen) |
Hinter KING FEAR steckt Mastermind Mal Daeth aka Malte Schuster aus Hamburg, der zuletzt mit seinem BULLBAR-Projekt, bei dem 16 verschiedene Sänger diverser Bands Songs der unterschiedlichsten Metal-Stile in Angriff genommen haben, auf sich aufmerksam machen konnte. Nun hat der Gitarrist sein Black Metal-Projekt KING FEAR an den Start gebracht und dafür nicht nur Sänger Nachtgarm (NEGATOR, DARK FUNERAL) gewinnen können, sondern auch die Messlatte recht hoch gelegt.
So werden in der Info nicht nur CELTIC FROST als altbacken und SATYRICON als zu rockig bezeichnet, sondern SHINING und ABRUPTUM als zusätzliche Inspiration genannt. Stilistisch trifft diese Definition sogar recht genau das, was KING FEAR mit ihrem Debüt aufbieten. So gibt es mit dem Opener „The King (of all Fears“) geradlinigen Black Metal auf die 12. Rasende Rifffolgen, klirrende Leads und einen stampfenden Refrain. Keine Experimente, aber eine klare Aussage! So will Mal Daeth das Genre nicht neu erfinden, sondern das Bekannte gut umsetzen. Und auch wenn man das Level der genannten Bands nicht erreicht, machen die Jungs, die durch EISENVATER-Drummer Johannes Bonnin unterstützt werden, recht ordentlich. So rockt z.b. „The Sun of Days run by“ ganz in Tradition eben von SATYRICON, “Battle is over… War has begun” prügelt in weniger als 2 Minuten alles platt und das atmosphärische „I found a better Place (Under Constraint)“ wuchtet sich durch die atmosphärische Schwärze, wie es eben SHINING oder auch CELTIC FROST / TRIPTYKON zuletzt eindrucksvoll vorgemacht haben.
Musikalisch und in Sachen Produktion ordentlich umgesetzt, lebt KING FEAR allerdings besonders von Sänger Nachtgarms starker und sehr vielseitiger Performance! Beim Songwriting haben die eingangs erwähnten Größen allerdings noch immer die Nase vorn!
[Fafnir] (29-05-2012)
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