| Artist | SIGH | |
| Title | Gallows Gallery | |
| Homepage | SIGH | |
| Label | CANDLELIGHT |
Diese Japsen sind schon wirklich eine Sache für sich. Vor vielen Jahren waren sie für einen Release auf Euronymus’ (ex-MAYHEM, R.I.P.) Label Deathlike Silence vorgesehen, und ich kann mich entsinnen, dass mir ihr Release „Imaginery Sonicscape“ auf Century Media gar nicht mal so schlecht gefiel. Doch was hier nun daher kommt… sorry Leute, aber das geht gar nicht.
Dass es einen Weg gibt, abgefahrene Jazz-Sounds mit Metal zu verbinden, machen SOLEFALD mehr als eindrucksvoll vor. Doch was SIGH hier bieten, ist unter aller Kanone. Vorneweg der Sound: Der ist absolut unterstes Demo-Niveau, was das Gesamtbild auch bei einer guten Platte sehr verschlechtern würde. Und musikalisch? Nun da fiedeln die Asiaten in einer ganz eigenen Welt. Da wird 80er MERCYFUL FATE mit orientalischem Jazz-Gedudel gemixt, und zwischendrin präsentieren die Jungs irgendein komisches Singsang, welches zu einem RTL II-Trickfilm á la Yugi-Oh! passen würde. Inmitten der Platte hört man sogar ein Gebirgsbächlein plätschern, was dann urplötzlich mit spacigen Sounds übertüncht und dann mit grottigen Demo-Geschrebbel übergewalzt wird. Auf was für Drogen sind die Kollegen denn bitte? LSD?
Ich hatte doch derbe Schwierigkeiten, mir die Platte komplett anzuhören und musste nach dem Wasser-Geplätscher erstmal ne Pause mit 1349 einlegen, um wieder klar zu kommen. Klar kommen? Ich glaube, das schaffen SIGH in dieser Welt nicht mehr…
[Fafnir] (02-11-2005)
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