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SUICIDE SILENCE - The Black Crown

SUICIDE SILENCE
Artist      SUICIDE SILENCE
Title The Black Crown
Homepage SUICIDE SILENCE
Label CENTURY MEDIA
Leserbewertung 7.84 von 10 Punkten (80 Bewertungen)

Unglaublich, wie groß mittlerweile selbst „anstrengende“ Deathcore-Kapellen wie SUICIDE SILENCE geworden sind, besonders in Amiland. Kreisch/ Growl Stop-and-Go-Attacken wie "Slaves to Substance", "OCD" oder das mächtig böllernde Monster "Human Violence" bretzeln fies-fett aus den Speakern. Hier ein CANNIBAL CORPSE-Gedächtnisriff, dort eine Runde MORBID ANGEL-Geblaste, dann noch SLAYEReske Soli, dazu Hatecore-Gekreisch Deluxe und fertig ist des Jungbangers neues Kleinod.

Ein MESHUGGAH-Beatdown-Massaker wie "You only Live Once" bröselt dir glatt den Schmalz aus den Ohren, das ist sowas von FETT... wenn man auf modernen Deathcore kann. Trotz aller Angepisstheit wird nie die Melodie vergessen, was SUICIDE SILENCE dann doch ein wenig von anderen Bollo-Kommandos abhebt. Leicht verdaulich ist hier dennoch nichts. Die 11 Songs gehen immer voll auf die Kauleiste. Der instrumentale Kurz-Titeltrack ist nur ein Vorspiel zum Frontalangriff "Witness the Addiction", bei dem man glatt Jonathan Davis (KORN) als Gastsänger gewinnen konnte! Der sorgt mit seinen typischen, leicht zerbrechlichen cleanen Vocals für einen schönen melodischen Tupfer im coolen Refrain. So was hat man von den Jungs hier bisher nicht gehört, das erweitert den Bandsound dann doch mal um eine Nuance, die man beibehalten sollte. Ansonsten gibt´s mal vertrackter, mal geblastet straight ("Smashed") einen in die Gedärme. Das bisher abwechslungsreichste Werk der Amis, bei dem ruhig auch mal Metalheads ein Ohr riskieren sollten, die sonst mit Deathcore gar nix anfangen können.

SUICIDE SILENCE verankern sich nämlich nicht permanent im Genre-typischen Alarmsound, sondern lassen auch mal sphärische Gitarren erklingen ("The only Thing that Sets Us Apart") oder zocken reinen Death Metal. Töfte Scheibe! Anchecken!

[MOSES] (16-07-2011)

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